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Die PeerTutoren Weiterbildung an den Sozial-Betrieben-Köln 2011

Das Lernmodell Kinaesthetics in den Berufsalltag zu integrieren ist eine grosse Herausforderung. Um die Lernprozesse in der Praxis wirkungsvoll zu gestalten, brauchen die einzelnen Berufspersonen kontinuierliche und individuelle Anleitung.

In der Praxis ist es meist nicht möglich, dass eine ausgebildete TrainerIn zur Anleitung zur Verfügung steht. Auch sind Lernprozesse unter bestimmten Bedingungen wirkungsvoller, wenn die AnleiterInnen (Peer Tutoren) in der Praxis präsent sind und zum Team gehören. Der Einsatz von Peer Tutoren ist für die Lernenden eine zusätzliche wirkungsvolle Unterstützung für ihren individuellen Lernprozess in Bezug auf Kinaesthetics. Aus diesem Grunde wurde diese Weiterbildung konzipiert. PeerTutoren sollen KollegInnen nach Grund- und Aufbaukursen im Alltag beim Lernen unterstützen.
Die Peer Tutoren brauchen aber dazu das nötige Rüstzeug. Darum ist es wichtig, dass die Peer Tutoren durch eine geeignete Schulung lernen, ihr Wissen und Können in der Praxis den anderen Pflegenden zu vermitteln.

Zielgruppe:

Dieser Kurs wendet sich an fortgeschrittene Kinaesthetics AnwenderInnen, welche an ihrem Arbeitsplatz eine führende Rolle in der Umsetzung des Konzeptes Kinaesthetics in der Pflege und Kinaesthetics Infant Handling übernehmen.

Teilnahmebedingungen:

  • Absolvierter anerkannter Grund- und Aufbaukurs Kinaesthetics in der Pflege oder Kinaesthetics Infant Handling durch einen anerkannten TrainerIn
  • Die Unterstützung des Betriebes, um die Rolle als Kinaesthetics Peer TutorIn im Schulungsprojekt übernehmen zu können

Ziele:

Wissen und Handlungskompetenz
Die TeilnehmerIn

  • verbreitert und verbessert die eigene Bewegungs- und Handlungskompetenz spürbar und kann den Lernprozess selbst reflektieren.
  • kann die Inhalte der sechs Kinaesthetics Konzepte ohne schriftliche Unterlagen in eigenen Worten definieren und mit einer Bewegungserfahrung verständlich machen.

Analysekompetenz
Die TeilnehmerIn
- ist fähig, zusammen mit einer GrundkursabsolventIn eine Pflegesituation zu analysieren. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf ein Kinaesthetics Konzept. Die Resultate der Analyse sind für eine Kollegin verständlich formuliert und durch geeignete Bewegungserfahrungen nachvollziehbar.

Anleitungskompetenz
Die TeilnehmerIn

  • kann Anleitungssituationen so gestalten, dass die Angeleiteten Personen motiviert sind weiter zu lernen und eine hohe Fehlerfreundlichkeit entwickeln können.
  • kennt 2 - 3 geeignete Anleitungsformen für die Praxis. Die ersten Anleitungssituationen sind methodisch, zeitlich und inhaltlich geplant.

Arbeitsformen während der Weiterbildung:

  • Bewegungserfahrung am eigenen Körper und mit KursteilnehmerInnen
  • Arbeit mit Bewohnern/PatientInnen unter Supervision der Kinaesthetics TrainerIn
  • Bearbeiten und Anwenden der verschiedenen Analyse- und Anleitungsinstrumente
  • Führung eines Lerntagebuches
  • Verschiedene Lern- und Analyseaufgaben im eigenen Berufsfeld

Leitung:

Axel Enke; Kinaesthetics Trainer Stufe 3 mit Peer Tutoring Zusatzqualifikation; Ausbilder für die European Kinaesthetics Association (EKA)

Dauer:

7 Lerntage verteilt über 3 Monate
Teil 1: 11./12.01.2011
Teil 2: 07./08.02.2011
Teil 3: 21./22.03.2011
Teil 4: 18.05.2011

Kosten:

Die Lehrgangsgebühr muss beim Veranstalter erfragt werden + 50 ? je TeilnehmerIn für Entwicklung und Kursunterlagen für Kinaesthetics Deutschland/EKA.

Anmeldung:

Bis zum 17.12.2010 bei den Sozial-Betrieben-Köln gGmbH (Fortbildungen), Boltensternstr.16, 50735 Köln-Riehl, e-Mail: fortbildung@sbk-koeln.de,
Telefon: 0221/7775-511, Fax:0221/7775-477

Haben Sie noch Fragen?

Dann richten Sie diese doch einfach an mich oder die MitarbeiterInnen der Sozial-Betriebe-Köln.